Wössinger Hochofenzement für den Windpark Hirschgarten
Im Enzkreis konnte man miterleben, wie die Energiewende Rückenwind bekommt. „Weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energiequellen“, hieß die Devise, die hier mit dem Bau moderner Windkraftanlagen umgesetzt wurde. Zwischen Schömberg-Langenbrand und Neuenbürg-Waldrennach ist der Windpark „Langenbrander Höhe/Hirschgarten“ entstanden. Um für dieses Mammutprojekt eine gute Grundlage zu schaffen, leistete Opterra einen wichtigen Beitrag. Der Beton, der für das Fundament der vier Windkraftanlagen benötigt wurde, kam nämlich aus dem Wössinger Zementwerk.
Zement mit hohem Hüttensandanteil
Ganze 700 m3 Beton wurden verbaut, damit die vier Windräder auch bei starkem Wind nicht den Halt verlieren. Als passender Zement wurde beim Bau im Jahr 2023 das Produkt OPTA PRO (CEM III/A 42,5 N-LH) gewählt.
Das Besondere an diesem Zement ist, dass er nicht nur herausragend gut für massige Bauteile wie Betonfundamente geeignet ist. Dieser Zement verursacht rund 31 % weniger. CO₂-eq je Tonne (Zum Vergleich: OPTA PRO SR: 423,9 kg CO₂-eq je Tonne / OPTA FIX (CEM I 42,5 R: 611,8 kg CO₂-eq je Tonne; Werte cradle-to-gate (Module A1–A3), Selbstdeklaration nach GCCA-Methodik, Basisjahr 2024.) Nahezu die Hälfte des Zementklinkers wurde hier durch Hüttensand ersetzt. Hüttensand ist ein Nebenprodukt aus der Stahlindustrie und besitzt ähnlich hydraulische Eigenschaften wie Zementklinker. Das ist sehr wichtig, denn bei der Zement- und der Betonqualität für diese Fundamente durften keine Abstriche gemacht werden. Denn die Windkraftanlagen müssen viele Jahrzehnte sicher stehen – egal, wie stark der Wind weht.
Der neue Zement OPTA PRO SR (CEM III/B 42,5 L-LH/SR) von Opterra geht in Sachen Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter. Er reduziert die produktbezogenen CO₂-Emissionen gegenüber OPTA PRO noch einmal um 32 % („OPTA PRO SR: 286,1 kg CO₂-eq je Tonne / OPTA PRO 423,9 kg CO₂-eq je Tonne; Werte cradle-to-gate (Module A1–A3), Selbstdeklaration nach GCCA-Methodik, Basisjahr 2024.)
Den Opterra Ingenieuren ist es gelungen, den Klinkeranteil in diesem Zement weiter zu reduzieren und damit seine Nachhaltigkeit weiter zu steigern. Dabei ist er widerstandsfähig gegen Sulfate im Grundwasser und verhält sich durch seine langsame Festigkeitsentwicklung außerordentlich standfest. In seinen Eigenschaften steht er damit auf Augenhöhe mit OPTA PRO.


Zement aus der Region für ein regionales Projekt
Wir sind stolz darauf, dass mit mit Zement aus Wössingen den Bau dieser zukunftsweisenden Windräder auf ein sicheres Fundament stellen konnten.
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