Verantwortung leben.
Vor Ort handeln.
Ein Zementwerk als Teil der Gemeinde: Wir zeigen, was wir für Umwelt, Anwohner und Mitarbeitende konkret tun.
Wir arbeiten fortwährend an einem ausgewogenen Verhältnis aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung. Über 5.000 m² Feuchtbiotop im Steinbruch Böhnlich, Schafbeweidung der Grünflächen am Werksgelände seit Mai 2018 (wie das Bild oben zeigt), jährliche Obstbaumpflanzungen auf den Streuobstwiesen, 12.000 m² Solaranlage auf den Produktionsgebäuden sind einige Meilensteine auf diesem Weg.

Arbeits- und Gesundheitsschutz
Ausgezeichnet sicher.
Null Unfälle sind unser Ziel.
OPTERRA verfolgt in der Unfallvermeidung ein klares Ziel: null Unfälle.
Ausgehend von diesem Unternehmensgrundsatz hat unser Mutterkonzern CRH mit uns gemeinsam 16
lebensrettende Regeln erstellt. Aus ihnen sind die OPTERRA Sicherheitsbestimmungen abgeleitet.
Unsere Mitarbeitenden sind erst sicher,
wenn es keine Unfälle mehr gibt.
Regelmäßige Weiterbildungen für alle Mitarbeitenden, die konsequente Einhaltung von Vorschriften und die strenge und nachverfolgte Regelung von Arbeitsabläufen sind unser Weg, dieses Ziel zu erreichen. Falls sich trotz alledem doch ein Vorfall ereignet, wird dieser analysiert und dafür Sorge getragen, dass er künftig vermieden wird. Wir passen auf unsere Kolleginnen und Kollegen auf und gehen jedem Regelverstoß konsequent nach.
Sicherheit für Lieferanten.
Das Contractor-Safety-Managementsystem regelt die Sicherheitsanforderungen für Lieferanten. Das System setzt auf Vorqualifikation, Schulungen und Unterweisungen vor einer Dienstleistung, die Kontrolle während und die Bewertung, nachdem eine Tätigkeit ausgeführt wurde.
Mehr Informationen erhalten Sie im Safety Portal.
Nachweisbare Sicherheit im Interesse der Kunden
Beim Umgang mit Zement sind klare Regeln einzuhalten, um die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen. Die von OPTERRA hergestellten Zementprodukte entsprechen den REACH-Anforderungen und sind mit den entsprechenden Produktdatenblättern versehen.
Energie und Umwelt
Natur und Zement? Funktioniert
– wenn man vor Ort etwas dafür tut.
Die Herstellung von Zement ist energie- und rohstoffintensiv. Wir arbeiten daran, den Energie- und Rohstoffeinsatz an unserem Standort zu senken und die Lebensräume im Steinbruch zu erhalten.
So werden im Steinbruch wertvolle Lebensräume erhalten und neue geschaffen – wie die für die streng geschützte Kreuzkröte. Uhu und Wanderfalken leben am Werksgelände. Ein Teil des Energiebedarfs decken wir durch eine 12.000 m² große Solaranlage auf dem Dach unserer Produktionsgebäude.
Bewusstsein für die Natur schaffen wir mithilfe unseres Naturlehrpfads und durch Kooperationen mit regionalen Schulen. Unsere Mitarbeitenden unterstützen wir beim Umstieg auf E-Mobilität: Sie dürfen die werkseigenen Stromtankstellen gratis nutzen.
Das CSC hat uns dies mit seinem Gold-Zertifikat bestätigt.
Unser Energie- und Umweltmanagement ist nach DIN EN ISO 50001 bzw. DIN EN ISO 14001 zertifiziert (Zertifikate zum Download)
So werden im Steinbruch wertvolle Lebensräume geschaffen und erhalten.
Wer Rohmaterial im Tagebau abbaut, greift in die Lebensräume von Tieren und Pflanzen ein. Wer Rohmaterial im Tagebau abbaut, greift in Lebensräume von Tieren und Pflanzen ein. Deshalb legen wir im Steinbruch gezielt neue Lebensräume an: 2025 haben wir z. B. im Steinbruch Böhnlich ein über 5.000 m² großes Feuchtbiotop errichtet, das unter anderem der streng geschützten Kreuzkröte als Lebensraum dient. Die Grünflächen am Werksgelände dienen seit Jahren als Weideflächen für Schafe. Und auf den Streuobstwiesen des Zementwerkes pflanzen wir jedes Jahr neue Obstbäume. Alle Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Naturschutzverbänden. Die enge Kooperation mit den entsprechenden Behörden und Naturschutzverbänden ist dabei von entscheidender Bedeutung.
Klimaschutz heißt Verantwortung vor Ort übernehmen.
Wie lassen sich die CO2-Emissionen im Produktionsprozess senken? Unter anderem durch den Einsatz von Ersatzroh- und Brennstoffen. Genau das tun wir in Wössingen: Wir ersetzen fossile Brennstoffe durch Ersatzbrennstoffe mit biogenem Anteil und optimieren das Mischungsverhältnis von Zementklinker und Zuschlagsstoffen. Zusätzlich erproben wir neue Technologien. Die jährlichen Kennzahlen dazu veröffentlichen wir in unserem Emissionsbericht.
Energie effizient einsetzen. Prozesse optimieren.
Bei der Herstellung von Zement benötigen wir Energie. Strom für die Mühlen, Förderbänder
sowie den Ofen. Für den Brennprozess und die Trocknungsvorgänge kommen Brennstoffe
zum Einsatz.
Der energieeffiziente Betrieb unserer Anlagen ist ein wichtiger ökologischer und
ökonomischer Faktor. Die dafür notwendigen Prozesse zu überprüfen und kontinuierlich zu
optimieren, verstehen wir als unternehmerische Kernaufgabe. Anschauliche Beispiele sind
die Nutzung von Abwärme und der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Stromgewinnung.
Emissionen überwachen.
Grenzwerte unterschreiten.
Im europäischen Vergleich sind die Grenzwerte der Deutschen Zementindustrie am strengsten. Bei OPTERRA werden die Emissionen am Kamin mit modernster Messtechnik kontinuierlich überwacht. Per elektronischer Datenfernübertragung sind die Messstellen direkt an die Überwachungsbehörden gekoppelt. Die Messergebnisse veröffentlichen wir jährlich im Emissionsbericht. Dieser wurde am 11.12.2025 im Amtsblatt der Gemeinde Wössingen veröffentlicht.
Soziales Engagement
Vor Ort engagiert.
Der Gemeinde verpflichtet.
Wir sind Teil der Gemeinde Wössingen. Viele unserer Mitarbeitenden leben hier. Daher wollen wir auch einen aktiven Beitrag zur Lebensqualität unserer Standortgemeinde leisten.
Dazu unterstützen wir die lokalen Vereine und Kindergärten mit Spenden. Feuerwehr, Polizei, das Technische Hilfswerk und sogar die Bundeswehr nutzen regelmäßig unseren Steinbruch und das Werksgelände zur Übung für den Einsatzfall. Wir kooperieren mit Schulen, insbesondere bei Projekten des Umweltschutzes, oder stellen die LKWs unseres Logistikpartners für eine anschauliche Verkehrserziehung zur Verfügung. Das Werk ist offen für den Austausch mit seinen Nachbarn und die Interessen der Menschen in der Region. So bieten wir in regelmäßigen Abständen Führungen durch das Zementwerk, den Naturlehrpfad und den Steinbruch an.
OPTERRA Wössingen engagiert sich stark in gemeinsamen Projekten mit Schulen, bei der Förderung von Hochschulen und Universitäten und arbeitet mit Organisationen wie NABU, dem Naturschutzbund Deutschland
e. V., zusammen. Im Rahmen des Projektes „Wirtschaft macht Schule“ kooperiert OPTERRA Wössingen mit zwei Schulen, führt Schülerprojekte durch und hält Vorträge – in der Schule oder im Werk.
OPTERRA öffnet Türen und Möglichkeiten. Die jährliche Teilnahme an den Zukunftstagen Girls’ und Boys’ Days und regelmäßige Werksführungen gehören ebenso dazu wie der Ferienspaß für die Kinder in der Gemeinde oder die Nachbarschaftszeitung „Dialog".
Zahlreiche Menschen im Umfeld unseres Werkes engagieren sich auf vielfältige Weise. Für die Umsetzung ihrer Ideen fehlt es häufig an finanziellen Mitteln. Wir unterstützen mit unseren Spenden die Bereiche Gemeinwesen, Bildung und Forschung und Umwelt. Kriterien für die Vergabe von Spenden sind hier unter anderem die Gemeinnützigkeit und der lokale Bezug zur Umgebung unseres Werkes.
„Ob moderne Luftreinigungsanlagen oder der Einsatz von Photovoltaik, ob präzise Messgeräte oder Verwendung von Ersatzbrennstoffen statt fossiler Energiequellen – wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Auch in Sachen Naturschutz: Wenige wissen, dass unsere Steinbrüche Heimat zahlreicher geschützter Tiere und Pflanzen sind.“
Jörg Heimburg,
Manager Nachhaltigkeit & strategische Projekte
