Fünf Windräder wachsen im Schwarzwald, mit Zement aus Wössingen
Im Schwarzwald bei Müllheim entstehen gerade fünf neue Windräder. Jedes von ihnen wird am Ende fast 250 Meter hoch sein. Was man den Windrädern von außen nicht ansieht: Am Fuße jedes dieser Riesen steckt ein Stück Wössingen. Für die mächtigen Fundamente, auf denen die Anlagen stehen, wurde der OPTA PRO Zement aus unserem Werk verwendet.
Warum ein Windrad-Fundament so viel aushalten muss
Ein Windrad steht über Jahrzehnte hinweg frei und exponiert, Tag und Nacht, bei Sturm genauso wie bei Sonnenschein. Damit dieser fast 250 Meter hoher Turm sicher steht, benötigt er ein Fundament, das enorme Kräfte aufnehmen kann, ohne nachzugeben. Man kann es sich vorstellen wie die Wurzeln eines alten Baumes: Je größer und windanfälliger die Krone, desto tiefer und stabiler muss er sich verankern.
Für solch ein Fundament genügt kein gewöhnlicher Beton. Es braucht einen Zement, der sich langsam und gleichmäßig verfestigt und nicht zu schnell reagiert. Außerdem muss er über Jahrzehnte hinweg stabil bleiben, ganz gleich, wie das das Windrad herum tobt.
Fünf Windräder wachsen nach und nach
Seit dem Frühjahr 2026 entsteht im Wald bei Müllheim ein Fundament nach dem anderen. Für jedes Windrad wird zunächst ein dichtes Gitter aus Stahl verlegt, das anschließend vollständig mit Beton ausgegossen wird. So entsteht ein Bauwerk, das am Ende mehrere tausend Tonnen wiegt und komplett im Boden verschwindet. Das erste der fünf Windräder steht bereits. Bis zum Jahresende 2026 sollen alle fünf Anlagen fertiggestellt sein und grünen Strom liefern.

Rücksicht auf die Natur
Für den Bau mussten an einigen Stellen Bäume weichen. Das klingt zunächst nach einem Verlust. Tatsächlich steckt darin aber auch etwas Gutes: Die aufgelichteten Flächen bieten Vögeln, die zum Brüten offene Flächen brauchen, einen neuen Lebensraum, den es im dichten Wald vorher nicht gab. Zusätzlich wurden über 150 Nistkästen für Fledermäuse, Haselmäuse und verschiedene Vogelarten aufgehängt, angelegt für die kommenden 20 bis 25 Jahre. Unterm Strich entsteht für die Natur sogar mehr, als durch den Bau verloren geht.
So liefert der Windpark am Ende nicht nur sauberen Strom für rund 50.000 Menschen und spart rechnerisch etwa 30.000 Tonnen CO2 im Jahr ein, sondern schafft mitten im Schwarzwald auch neuen Lebensraum.
Unser Beitrag: OPTA PRO aus Wössingen
OPTA PRO ist darauf ausgelegt, bei großen, massiven Bauteilen, wie einem Windrad-Fundament, besonders schonend auszuhärten und dabei trotzdem sehr fest und dauerhaft zu werden.
Für uns ist das mehr als ein technisches Detail. Es zeigt, wofür unser Zement steht: für Bauwerke, die Bestand haben. Für uns ist es ein handfester Beitrag zur Energiewende, auch wenn wir am Ende unter der Erde verborgen bleiben.
Ein Zement mit Zukunft
Der Windpark Sirnitz/Dreispitz zeigt, wie viel in unserem Zement steckt, auch wenn man ihn am Ende nicht mehr sieht. Und wir denken weiter: Für Bauvorhaben mit noch höheren Anforderungen, etwa bei besonders anspruchsvollem Untergrund, haben wir mit OPTA PRO SR eine Weiterentwicklung unseres Hochleistungszements im Programm. Er hält noch mehr aus und kommt gleichzeitig mit deutlich weniger klimabelastenden Rohstoffen aus. Ein weiterer Schritt auf unserem Weg zu einem klimafreundlicheren Zement.
Wenn Sie also das nächste Mal von den neuen Windrädern im Schwarzwald hören oder lesen: Ein Teil davon kommt von hier, aus Wössingen.